Herzlich Willkommen im Bereich Hundeerziehung und Verhaltensberatung!

Das Thema Hundeerziehung gehört auch in der Tierarztpraxis zum alltäglichen Leben. Wir verlangen in der heutigen Zeit einen treuen Begleiter, der den Alltag mit uns meistert, sozial mit jedem Hund und Menschen ist, alleine bleiben kann, im stressigen Straßenverkehr an lockerer Leine läuft, dazu weder jagt noch bellt und sich natürlich von fremden Menschen (Tierarzt) untersuchen lässt. All dies sind je nach Rasse und Charakter des Hundes schwere bis teilweise unlösbare Aufgaben, die wir unseren Hunden stellen. Hierzu braucht der Hund die Unterstützung seines Halters, der Hund muss diese Sachen erlernen, denn alleine schafft er dies nicht!

Um diese Sache gemeinsam angehen zu können, bieten wir die Möglichkeit sowohl bei Ihnen zu Hause (im gewohnten Umfeld des Hundes) als auch bei uns in der Praxis (Medical Training) mit geschultem Personal zu trainieren. Wir arbeiten mittels Motivation und positiver Verstärkung. Denn bei einer Sache sind wir uns doch bestimmt einig, es gibt nichts Schöneres als einen Hund der gerne zu seinem Tierarzt geht. :-).

Die Hundeerzieherin / Verhaltensberaterin

Mein Name ist Yvonne Schwiha, von Kindesbeinen an wuchs ich mit vielen verschiedenen Tieren auf und bereits als Kleinkind stand für mich fest, dass sich nicht nur mein Privat- sondern auch mein Berufsleben um Tiere drehen muss. Mit 18 Jahren begann ich meine dreijährige Ausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten in der Tierklinik Preußisch Oldendorf in NRW.

Im Jahre 2010 kam ich zur Fachpraxis für Kleintiere Nils Olma & Gunter Zeise und bin vom ersten Tag an dabei. Drei Jahre später entschied ich mich zur Weiterbildung »Hundeerzieher / Verhaltensberater« mit IHK Zertifizierung, welche ich im Juni 2015 erfolgreich absolvierte. In 312 Theorie und 500 Praktikumsstunden (ausschließlich in zertifizierten Betrieben – deutschlandweit) wurde mir sehr viel Wissen vermittelt. Ich bilde mich in dem Bereich stetig weiter und lerne selbst nie aus. Das Training erfolgt gewaltfrei und respektvoll mittels positiver Verstärkung. Geschrei, Zwangsmaßnahmen wie Stachel-, Würge-, Sprühhalsband und Leinenruck ... lehne ich grundsätzlich ab. Denn nur ein fairer und berechenbarer Umgang mit unseren Hunden ist der Schlüssel zu einem langen und erfüllten Leben als Team.

Die Erlaubnis für Hundetrainer (nach §11 TierSchG. Abs. 1, Satz 1, Nr. 8f) wurde durch das örtliche Veterinäramt erteilt.


»Entweder man verbringt Zeit mit der Erziehung seines Hundes,
oder man verbringt gleich viel Zeit, um sich über seinen Hund zu ärgern.«

Bina Lunzer

Yvonne Schwiha

Yvonne Schwiha
Tiermedizinische Fachangestellte / Teamleiterin / Koordination

2006 – 2009
Ausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten in Preußisch Oldendorf (Tierklinik / NRW)

2010
leitende Tiermedizinische Fachangestellte in der Fachpraxis in Weimar
Hundetrainerin, Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin (IHK-zertifiziert)

Arbeitsschwerpunkte

  • IHU,
  • Praxismanagement,
  • Ernährungsberatung (Hill‘s Medizinalfutter),
  • Beratung,
  • Reptilienhaltung
Qualifikationen & Weiterbildungen

Hundeerzieher / Verhaltensberater IHK Abschluss 2015
Auszug der Lehrgangsinhalte:
- Rechtliche Grundlagen Tierhaltung
- Anatomie, Neurophysiologie, Zucht, Haltung, Ernährung
- Ethologie, Lernverhalten
- Problemverhalten
- Kommunikation mit dem Kunden
- Aufbau von Trainingseinheiten
- Welpengruppe leiten
- Clickertraining

Praktikum bei folgenden Hundetrainern:
- Sabine Winkler (Bielefeld)
- Ariane Ullrich (Berlin)
- Benjamin Kirmizi (Hamburg)
- Astrid Weiß (Potsdam)
- Verena Backhaus (Berlin)
- Anette Knobloch (Engelskirchen)
- Claudia Hußmann (Homberg Efze)
- Simone Pohl (Berlin)

Angebote

Verhalten und Erziehung

Grundsätzlich startet diese Thematik immer mit einer Problemberatung.
Diese beinhaltet einen theoretischen Teil (kurzes Gespräch und Kennenlernen),
in welchem das Problem erfasst und Lösungsmöglichkeiten besprochen werden.

Gemeinsam wird ein Ziel festgelegt und man beginnt in dieser Konsultation mit dem Training.

Diese "Probleme" können sein:

  • Aggression gegenüber Artgenossen, Fremden, Kindern, Besitzern,...
  • Unerwünschtes Jagdverhalten
  • Schwierigkeiten bei der Leinenführigkeit
  • Trennungsangst
  • Unsauberkeit
  • Angst vor dem Autofahren oder einfach nur Hilfe in der Erziehung

Kosten: 62€ für ca. 90 Minuten inkl. Anfahrt in Weimar.
Für eine Anfahrt außerhalb von Weimar berechne ich 0,30 € pro Kilometer.
Einzelstunden sind nach der Problemberatung buchbar oder man entscheidet sich direkt für ein Trainingspaket:

Paket 1: eine Problemberatung + drei Einzelstunden = 200€
Paket 2: eine Problemberatung + fünf Einzelstunden = 300€

Beschäftigung

Dummytraining 

Simuliert das gemeinsame Beutemachen und stärkt die Beziehung zwischen Hund und Halter.
Es verlangt vom Hund sowohl Kopf- als auch Nasenarbeit und festigt den Grundgehorsam unter Ablenkung.
Hund und Halter kommen hierbei nur gemeinsam zum Erfolg.
Besonders für jagdlich motivierte Hunde zu empfehlen, da es einen kontrollierten Ausgleich bietet.
Der Spaß für Hund und Halter steht hier im Vordergrund!

Kurs mit 10 Stunden (Stunde = 60 Minuten) = 154,50 €

 

Mantrailing - oder auch Personensuche genannt. 

In diesem Kurs wird Ihnen und Ihrem Hund beigebracht, wie Ihr Vierbeiner mittels einer Geruchsprobe

(T-Shirt, Strumpf,...) eine versteckte Person wiederfindet.
Die Nasenarbeit ist für den Hund besonders anstregend und anspruchsvoll, weshalb wir zwischen den einzelnen
Suchabläufen (Trails) Pausen für die Hunde einlegen.

Kurs mit 10 Stunden (Stunde = 60 - 90 Minuten) = 170 €

Warum Hundeerzieherin / Verhaltensberaterin?

Im November 2010 traf ich das erste Mal meinen »Problemhund«. Er kam mit einem Tierschutzverein in unsere Praxis und um mich war es geschehen. Der belgische Schäferhund Elvis eroberte mein Herz im Sturm. Nach langer Überlegung und ein Jahr nach vielen Besuchen und Spaziergängen entschieden wir uns für das Fellkind, er stellte uns im Laufe der nächsten Jahre vor einige Aufgaben: nicht Auto fahren + nicht alleine bleiben können, Katzen hatte er zum Fressen gern und Kinder waren ein rotes Tuch – um ein paar Beispiele zu nennen.

Kurzum, es gab Tage an denen ich der Verzweiflung sehr nahe war. Trotz einiger Weiterbildungen im Problemhundebereich stellte sich keine Besserung ein und nach vielen Recherchen und schlaflosen Nächten gelangte ich zur IHK und lernte meinen eigenen Hund neu kennen.

Rückblickend kann ich nun sagen, zum Glück habe ich diesen Hund getroffen. Er ist der beste Lehrmeister, den ich mir vorstellen kann und durch die Erfahrungen mit ihm kann ich mich in viele verzweifelte Hundehalter hineinversetzen. Und gerade deswegen kann ich sagen, es gibt immer eine Lösung, es gibt für jedes Hund–Halter-Team einen Trainingsweg und eine Chance auf Besserung.